der erste Tag

Die Unterkunft sah von außen schon mal ganz gut aus.

Wir kamen rein und es war auch noch soweit alles in Ordnung da wir auch kaputt waren. Wir Mädchen bekamen ein 4 Bett Zimmer obwohl uns 2 Bett Zimmer versprochen wurde, aber wir nahmen es erstmal so hin und wollten uns es erstmal anschauen.

Wir fuhren hoch in den 4ten Stock von 7. Wir öffneten die Tür und waren erstmal in einem kleinen Flur wo 2 Türen abgingen und ein anscheinend großer Schrank steht.

Die eine Tür führte zu einem Bad mit einer Dusche, einem Klo und einem Waschbecken, alles war behinderten gerecht gebaut und daher war es ein größerer Raum, leider ohne Badezimmerschrank.

Die zweite Tür führt zu einem Raum wo 3 Betten drin stehen ein Tisch mit drei Stühlen und einer kleinen, schmalen, dünnen Matratze. Der Raum ist zu klein für 4 Mädchen. Wir beschwerten uns gleich, aber wir mussten die Nacht mit dieser Situation auskommen, da ja Sonntag war.

Wir hatten noch kein Abendbrot gegessen also liefen wir los und fanden ein größeres Einkaufszentrum mit H&M, Orsay, Rossmann, ...und ein paar Ess-Möglichkeiten, aber leider keinen Supermarkt. Also aßen wir Pizza oder Bei KFC (einer Fast Food-Kette, vergleichbar mit McDonalds) und für einige gab es das erste Piwo (Bier).

Um 21.30 Uhr ging ich dann schlafen und einige anderen feiern.

7.4.09 21:45, kommentieren

Die Fahrt

Wir sind frühs, nach 3 Stunden schlaf, aufgestanden damit wir pünktlich um 6 Uhr auf dem Hauptbahnhof uns treffen konnten. Pünktlich um 6.29 rollte der Zug ein. Es waren 6er Kabinen und wir saßen gequetscht zwischen unseren Koffern. Die Fahrt nach Warschau Zentralnja dauerte ca. 6 Stunden. Sie war anstrengend aber man hat sich wenigstens ein bisschen kennen gelernt. Auf dieser Strecke wurden wir ca. 4 mal nach unseren Fahrkarten gefragt und davon 3 mal auf polnisch.

In Warschau hatten wir dann eine Dreiviertelstunde Aufenthalt und haben uns auf diesem Bahnhof umgeschaut. Dort war unser erster Gang zu McDonalds um ein Klo aufzusuchen. Leider kein Erfolg. Dann haben wir auch ein BurgerKing entdeckt. Leider mussten wir wieder zum Bahnsteig.

Pünktlich kam dann unsere Bahn. Sie war alt, staubig und sie hatte keine Klimatisierung, sprich wir fühlten uns nach Hochsommer. Es waren wieder 6er Kabinen, leider nur schon mit einzelne Personen besetzt, wir 9 Mann teilten uns also in 3 Kabinen auf und waren nach zwei Stunden fahrt fast am Ziel.

In Lublin am Bahnhof gab es keinen Aufzug und keine Rolltreppen, das hieß unsere schweren Koffer Treppe runter tragen und um kurz darauf sie wieder hoch zu tragen. Nun standen wir draußen und die Sonne lachte uns an.

Wir guckten uns um und suchten nach Ewelina (unsere Ansprechpartnerin) die uns abholen wollte. Doch es war keiner zu sehen. 10 min spähter nahmen ruften wir sie an und erfuhren das sie dachte das wir erst eine Stunde später kämen. Nun standen wir in der prallen Sonne und warteten 40 min auf sie. Als sie endlich kam fuhren wir mit dem Taxi zu unserer Unterkunft.

Das Ziel der Reise war nun erreicht wir waren von 6.30 Uhr bis 18.00 Uhr unterwegs.

7.4.09 21:44, kommentieren